Grüne Zeiten in Münster-Südost


Grün dabei beim Wolbecker Boxenstopp by Dirk Wimmer

Wieder eine schöne Aktion vom Wolbecker Gewerbeverein. Unter dem Motto „Anhalten statt Durchrasen“ wurden in ganz Wolbeck an vielen verschiedenen Stellen Boxen aufgestellt, die Gewerbetreibende und auch die in der Bezirksvertretung vertretenen Parteien nach Lust und Laune gestalten konnten. Auch die Grüne Fraktion der Bezirksvertretung Münster-Südost hat sich beteiligt und beim Bau der Box, in Anlehnung an das Motto der Aktion, das Thema Zeit aufgegriffen: „Schenk Dir Zeit“.

Dirk Wimmer hat zusammen mit seiner Familie die Ideen der Grünen Stadtteilgruppe beim Bau umgesetzt und die vielen Einzelteile des Boxenbausatzes zusammengeschraubt, danach malerisch verziert.

BoxenstoppGrün

Damit unsere Box auch noch einen kleinen ökologischen Beitrag leistet, wurden Pflanzen eingesäht, die für Nützlinge wie z.B. Hummeln und Schmetterlinge besonders schmackhaft sind. Und sollte es eine Wildbiene bis nach Wolbeck verschlagen, kann sie es sich in unserem kleinen Bienenhotel gemütlich machen.

Unser Beitrag zum Boxenstopp steht am Angelseitenweg, an der Kreuzung Achatius-Haus / Brücke über die Angel Richtung Nikolai – Kirche.  (51.919358, 7.729751).

Kommt doch einfach vorbei und Schenkt Euch ein bisschen Zeit.

Für die Grüne Fraktion Münster Südost
Dirk Wimmer

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Stadtwerke gegen Umbenennung von Haltestelle by Dirk Wimmer

Haltestellen sollten den Fahrgästen durch ihren Namen den Ort ihres Standortes mitteilen. Die Haltestelle Loddenheide / BERESA ist nach einer Firma benannt. Die Benennung einer Haltestelle nach einer Firma sollte nur dann erfolgen, wenn diese Haltestelle vorwiegend von Kund/inn/en oder Mitarbeiter/innen der Firma frequentiert wird. Reiner Borchert, Fraktionsvorsitzender der Grünen Fraktion in Münster Südost bezweifelt dies, da die Kundschaft eines Autohändlers gerade nicht oder nur ausnahmsweise den öffentlichen Nahverkehr nutzt.

Stattdessen schlägt er vor, die Haltestelle als das zu benennen, was sie tatsächlich ist: eine ÖPNV-Anbindung für das Gewerbegebiet Loddenheide und das Wohngebiet Lütkenbeck, das über eine Bahnunterführung direkt an die Haltestelle angebunden ist und auf diese Weise endlich gebührend im Busfahrplan der Stadtwerke Beachtung findet.

Für die Grüne Fraktion Münster Südost
Dirk Wimmer



Grüne Südost für Ladestationen für Emobilität auf dem Wolbecker Marktplatz by Dirk Wimmer

Elektromotoren werden in Zukunft die Verbrennungsmotoren immer mehr verdrängen. Jedoch ist es nicht damit getan, sich die nötigen Fahrzeuge zu kaufen, es benötigt auch eine flächendeckende Infrastruktur für Ladestationen. Dies hat auch der Bund erkannt und ein Förderprogramm für diese ins Leben gerufen.

Die Grüne Fraktion in Münster Südost hat nun zwei Anträge in die Sitzung der Bezierksvertretung am 14.03.2017 eingebracht. Sie möchte die Verwaltung dazu auffordern zu prüfen, ob jeweils zwei Ladestationen für Elektroautos und E-Bikes auf dem Marktplatz in Wolbeck installiert werden können.

„In den nächsten Monaten wird es umfangreiche Tiefbaumaßnahmen um und auf dem Marktplatz geben. Viele der Versorgungsleitungen müssen für den Umbau der Kreuzung Am Berler Kamp / Hiltruper Straße und der Hiltruper Straße bis zum Steintor verlegt werden. Dies sollte genutzt werden auch für die Ladestationen die nötigen Versorgungsleitungen zu legen. Somit sind hierfür keine zusätzlichen Tiefbauarbeiten nötig“ ist sich Dirk Wimmer von den GRÜNEN sicher.

Die Anträge hat die Bezirksvertretung am 14.03.2017 einstimmig angenommen. Nun muss auf die Antwort der Verwaltung gewartet werden.

Für die Grüne Fraktion Münster Südost
Dirk Wimmer



Lindberghweg / Lütkenbecker Weg: Fahrradstraße jetzt! by osmunda

Lindberghweg und Lütkenbecker Weg als Fahrradstraße – das liegt irgendwie in der Luft! Nicht nur die Grüne Fraktion in der Bezirksvertretung Südost, auch eine Initiative von Anwohnern des Lindberghwegs haben das beantragt. Und nun hat auch die Ortsgemeinschaft Lütkenbeck selbiges einstimmig beschlossen und bei der Stadt Münster eingereicht. Wir alle meinen, dass der jetzige Zustand (die Kanalbrücke Schillerstraße ist abgerissen und wird neu gebaut; der Kfz-Verkehr ist also an der Stelle unterbrochen) genutzt werden sollte, um die de-facto-Fahrradstraße dauerhaft in eine echte umzuwandeln.

Leider stößt der Volkswille bei der Verwaltung nicht auf ungeteilte Gegenliebe. Bisher wurden alle Anträge mit dem Argument, man müsse zunächst den Neubau der Kanalbrücke Schillerstraße abwarten, dann eine Verkehrszählung durchführen und anschließend beraten, was geschehen soll. Für solch ein Prozedere gehen locker zwei bis drei Jahre ins Land, und der Ausgang ist ungewiss.

Der Grund für dieses Verhalten liegt darin begründet, dass die Stadtverwaltung die neue Brücke und den Lütkenbecker Weg ebenso wie die Schillerstraße fest in ihr Verkehrskonzept für den Hafen und das Hansaviertel eingeplant hat, als Entlastung des Hansarings quasi. Das Hafenviertel wird in den kommenden Jahren massive Änderungen erfahren; Abriss der Osmo-Hallen, Neubauten und ein monströses Einkaufszentrum sind nur ein Teil davon. Damit die dadurch entstehenden bzw. zu erwartenden Verkehrsströme verkraftet werden können, ist die Theodor-Scheiwe-Straße als Bypass auserkoren worden. Dummerweise wurde die Privatstraße vor etlichen Monaten vom Eigentümer gesperrt. Aber man arbeitet da sicher an einer Lösung…

Auftakt zur Unterschriftensammlung am 22. Juli, Kundgebung auf dem Lindberghweg

Auftakt zur Unterschriftensammlung am 22. Juli, Kundgebung auf dem Lindberghweg

Vor diesem Hintergrund wollten Initiatoren des Bürgerantrags nicht ruhig bleiben und abwarten, sondern den Bürgerwillen lautstark bekräftigen. Zu diesem Zweck wurde Ende Juli eine Unterschriftensammlung initiiert, die bis Anfang September laufen soll. Höhepunkt wird ein Straßenfest auf dem Lindberghweg am Samstag den 3. September sein. Anschließend werden die gesammelten Unterschriften „feierlich“ der Stadt übergeben.

Hier der Text der Unterschriftenliste:

Sicher, schnell und umweltfreundlich zur Arbeit, zur Schule und zum Einkauf

Aktionsplan „Fahrradstraße Lindberghweg“ – Achse Münster-Hauptbahnhof – Gremmendorf

Im September 2015 haben Bürgerinnen und Bürger aus Lütkenbeck eine Anregung gem. § 24 Gemeindeordnung für das Land NRW an die Stadt Münster gerichtet. Es geht um die Umwidmung
des Lindberghweges in eine Fahrradstraße. Die Veränderung wird einen Beitrag dazu leisten, den
Fahrradverkehr zwischen Gremmendorf und Münster-Innenstadt deutlich sicherer zu machen.
Autoverkehr ist auf einer Fahrradstraße weiterhin erlaubt, allerdings haben Fahrräder auf einer
solchen Straße klar Vorrang. Die Einrichtung einer Fahrradstraße wird zu einer erheblichen
Attraktivitätssteigerung des umweltfreundlichen Fahrradverkehrs führen. Deshalb unterstützt auch
der Allgemeine Deutsche Fahrradclub Münster (ADFC) dieses Vorhaben. Weiterhin stehen die
Ortsgemeinschaft Lütkenbeck sowie die Grüne Fraktion in der Bezirksvertretung Südost zu unserem
Projekt. Die gesamte Bezirksvertretung Süd-Ost hat auch bereits zugestimmt!

Leider hat sich bisher die Verwaltung der Stadt Münster jedoch nicht eindeutig in dieser Sache
positioniert. Vielmehr soll erst die Fertigstellung der neuen Schillerstraßenbrücke abgewartet werden
und sich dann eine Verkehrszählung anschließen. Dies ist der falsche Weg, weil durch den Neubau
der Schillerstraßenbrücke bereits jetzt der Lindberghweg in der Hauptsache als Fahrradstraße
genutzt wird! Es ist jetzt die Zeit gekommen, aktiv zu werden und gemeinsam für eine Umwidmung
des Lindberghweges einzutreten.

Laden Sie hier die Unterschriftenliste Fahrradstraße herunter und sammeln Sie bis zum 3. September im Freundes- und Bekanntenkreis Unterstützung für unser Ansinnen, damit ein sinnvolles Anliegen endlich Gehör findet!



Mehr Fahrradstraßen braucht die Stadt! by osmunda
10. März 2016, 21:48
Filed under: Bezirksvertretung Münster-Südost, Radwege, Straßenverkehr

Münster wächst – und damit wächst auch der Verkehr auf den Straßen. Mehr individueller Kfz-Verkehr kann aber nicht die Lösung sein; die Straßen sind eh schon voll, und verbreitern kann man sie auch nicht beliebig. Außerdem ist Autofahren zum Glück inzwischen für die junge Generation eher uncool (weil es vom Smartphone ablenkt?), so dass inzwischen nicht nur wir Grüne und der ADFC einen massiven Ausbau des Radwegenetzes fordern. Es geht dabei nicht unbedingt um neue Wegverbindungen, sondern eher um eine Anpassung der vorhandenen Radwege an das steigende Verkehrsaufkommen auf zwei Rädern. Es spricht einfach zu viel dafür, das Rad zu benutzen, um von A nach B zukommen: was für die Gesundheit tun, die Umwelt schonen, viel Sprit/Geld sparen – und letztlich ist man meist auch schneller, wenn man Staus weiträumig meiden kann.

Verkehrswende

Zeit für die Verkehrswende!

Wir als Grüne Fraktion in der Bezirksvertretung Südost haben daher aktuell beantragt, zwei Straßen im Südosten zu Fahrradstraßen umzuwidmen:

  • die Straßen Lindberghweg und Lütkenbecker Weg stellen die wichtigste Radverbindung zwischen Gremmendorf und den anderen Stadtteilen im Bezirk dar. Man könnte vom Heumannsweg an bis zum Hauptbahnhof / Bremer Platz abseits der großen Hauptverkehrsstraßen (Albersloher Weg und Wolbecker Straße) auf einer Fahrradstraße fahren, wenn dann noch die Schillerstraße zwischen Kanal und Hansaplatz einbezogen wird. Der Anfang der Schillerstraße war bekanntlich die erste Fahrradstraße Münsters.
  • der Brandhoveweg in Angelmodde vom Kreisverkehr / Twenhövenweg bis zum Sportzentrum ist eine von Schulkindern stark frequentierter Weg parallel zur Hauptstraße Am Angelkamp. Die Ausweisung als Fahrradstraße würde eine klarere Trennung der Verkehrsarten bringen und dadurch auch für mehr Sicherheit sorgen.

Das kann natürlich nur der Anfang sein. Wir denken über weitere Straßenzüge nach und sind offen für Vorschläge.

Klar ist, dass Fahrradstraßen nicht der Weisheit letzter Schluss sind. Autoverkehr ist nach wie vor erlaubt, wenn auch nur bei max. Tempo 30. Die Zukunft wird zeigen, wie stark der Radverkehr zunimmt. Die Politik kann da nur unterstützend eingreifen und Rahmenbedingungen schaffen.

Die Bezirksvertretung hat übrigens beide Anträge einstimmig befürwortet!



Unsere Liste für die neue Bezirksvertretung Münster-Südost by osmunda

Am 25. Mai 2014 wird nicht nur der Rat der Stadt Münster neu gewählt – auch die Bezirksvertretungen stehen zur Wahl. Für die Bezirksvertretung (BV) Münster-Südost (Angelmodde, Gremmendorf und Wolbeck) kandidieren insgesamt 12 Personen. Gewählt werden je nach Wahlergebnis die Kandidat/inn/en auf den oberen Plätzen:

  1. Christine Schulz (Direktkandidatin für Angelmodde)
  2. Reiner Borchert (Direktkandidat für Gremmendorf)
  3. Anja Tepe
  4. Dirk Wimmer (Direktkandidat für Wolbeck)
  5. Lambert Wessels
  6. Ralph Buzug

Ihre Kandidat*innen für die Bezirksvertretung: Christine Schulz, Dirk Wimmer, Anja Tepe, Reiner Borchert (v.l.n.r.)

Neben den „normalen“ Angelegenheiten der Bezirksvertretung wie Spielplatzsanierungen, Grünflächenpflegen und Bauunterhaltungen gab es einige besondere Themen in der letzten Wahlperiode. Unter anderem konnten wir dazu beitragen, dass auf dem Albersloher Weg Tempo 50 eingeführt wurde, was zu einer erheblichen Erhöhung der Verkehrssicherheit geführt hat.

Was wir im Bezirk Münster-Südost vorhaben:

  • Wir wollen die Radwegeverbindungen zwischen den Stadtteilen und der Innenstadt ausbauen und optimieren. Eine Maßnahme dazu haben wir bereits beantragt: Eine neue Unterführung unter der Umgehungsbahn soll zwischen Heeremansweg und Biederlackweg fernab der Hauptstraße eine sichere und komfortable Radverbindung durch die Loddenheide in die Innenstadt schaffen.
  • Bei der Nutzung der ehemaligen York-Kaserne soll ein Schwerpunkt auf der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und der Möglichkeiten alternativer Wohnformen wie auch teilweiser Autofreiheit gelegt werden. Das neue Stadtteilzentrum muss auf jeden Fall ein Begegnungs- und Jugendzentrum enthalten.
  • Handlungsbedarf gibt es nach wie vor zur Verbesserung der unbefriedigenden Einzelhandelssituation in Angelmodde-Dorf und am Clemens-August-Platz. Hier setzen wir uns dafür ein, eine fußläufige Grundversorgung sicherzustellen.
  • Wir wollen keinen Durchgangsverkehr durch den Wolbecker Ortskern, stattdessen soll es eine Förderung des Fuß- und Radverkehrs geben. Der Ortskern soll attraktiver gestaltet und begrünt werden: das stärkt Gewerbe und Gastronomie und führt zu mehr Aufenthaltsqualität für alle.
  • Wir lehnen nach wie vor die Anbindung der Eschstraße an die Umgehungsstraße ab.
  • Wir unterstützen die Reaktivierung der Westfälischen Landeseisenbahn (WLE) als Ergänzung zum bestehenden ÖPNV-Angebot.

 

 

 



Unsere Kandidatin für Angelmodde by osmunda

Christine Schulz, Direktkandidatin für Angelmodde (Wahlkreis 22)Christine Schulz

Wahlkreis: 22 (Angelmodde)
Alter: 49
Familienstand: verheiratet
Beruf: Fraktionsgeschäftsführerin, Historikerin
Politisches: BV-Mitglied Südost, Schwerpunkt Verkehr, Planung
E-Mail: schulz@gruene-muenster.de

Liebe Wählerinnen und Wähler,

mein Name ist Christine Schulz und ich kandidiere erneut für den Wahlkreis Angelmodde. 1984 kam ich zum Studium nach Münster, bin seit 1985 aktives Mitglied bei den Grünen/GAL Münster und arbeite seit 1995 als Geschäftsführerin der Ratsfraktion.
2003 zog ich nach Gremmendorf und seit 2004 vertrete ich die Grünen in der Bezirksvertretung Südost und im Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft.
Die Kommunalpolitik finde ich vor allem deshalb interessant, weil die Kommune der unmittelbare Lebens- und Erfahrungsbereich für alle Menschen in der Stadt ist. Ob Straßenbau, Schulen, Kitas oder Bäder – die Folgen der Entscheidungen in der Bezirksvertretung und im Rat sind direkt spürbar. In diesem Prozess eine aktive Rolle zu spielen – das ist meine politische Motivation.
Aufgrund des Abzugs der Briten aus Angelmodde und Gremmendorf haben sich schon einige Veränderungen im Stadtteil ergeben. Einige Wohneinheiten sind verkauft, bei weiteren Flächen steht es bevor. Viele Menschen werden neu nach Angelmodde ziehen – die Einbindung in bestehende Strukturen und der Aufbau von neuen wird eine große Aufgabe sein und bietet viele Chancen.
Handlungsbedarf gibt es nach wie vor zur Verbesserung der unbefriedigenden Einzelhandels-Situation in Angelmodde-Dorf. Hier muss es Bemühungen geben, um eine wohnungsnahe, fußläufige Grundversorgung auf Dauer sicherzustellen. Auch die Entwicklung am Clemens-August-Platz in Angelmodde-West zu einem attraktiven Einkaufs- und Begegnungszentrum muss forciert werden.
Über Ihre Unterstützung bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 würde ich mich freuen!